Fashionblog

Ja, ich bin es, wieder einmal. Neuerdings verkehre ich anderswo. Und ja, es ist ein weiterer Blog. Dessen Inhalt ist kurz beschrieben: Fashion und Art. Wie viel dort ernstgemeint, wohlwollend oder nur karikierend ist, kann ich selber nicht mehr beurteilen: die Abgrenzung ist mir schwer. Den Link verrate ich leider nicht; ich will ja unerkannt bleiben. Ansonsten müsste ich befürchten, dass meine Blogs einander reflektieren und/oder referenzieren. Es ist und sie sind unabhängig voneinander.

«Politik» in der Privatwirtschaft

Wenn ich den Begriff «Politik» vernehme, assoziiere ich damit seit geraumer Zeit, eigentlich seit ich mich erinnern kann, denn Erinnerungen sind flüchtig, eine, mit Milde gesprochen, vermeintlich «strategische» Fehde zweier oder mehrerer Funktionseinheiten, entweder verkörpert durch einen ranghöchsten Repräsentanten oder durch eine allgemeine Stimmung, auch benannt als «Kultur». Dies Phänomen nennt man, beiläufig und eigentlich ohne den Wortsinn beispielsweise mutmasslich politisierter Jugend zu berücksichtigen, «Politik», schlicht und einfach «Politik». Ob diese Begriffswahl berechtigt ist, vermag ich, der ich doch ohne Bezug zur tatsächlichen Politik bin, nicht einzuordnen; mit vermittels einer wagen Erinnerung allenfalls.

Neue Adresse: http://der-dissident.ch

Eigentlich würde es man nicht merken, denn die bislang bekannte URL wird automatisch weitergeleitet an die neue. Dennoch soll es hier der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Dieser Blog ist neu unter folgender Adresse erreichbar:

http://der-dissident.ch

Das bedeutet aber nicht, dass er wiederbelebt wurde. Bloss ein längst überfälliger Serverwechsel ist vollzogen worden.

NB: Manche Anhänge funktionieren vielleicht nicht mehr ordnungsgemäss.

Besten Dank und Gruss.

Weltgeschehen am Rande

Inwiefern mich das Weltgeschehen noch beeinflusst? Ich weiss nicht, wohl kaum. Selten gucke ich Nachrichten, noch seltener lese ich welche fremder Länder. Manchmal ist hier und da eine Notiz über das Scheitern westlicher Macht; doch alles das sind wiederkehrende und somit absehbare wie vernachlässigbare Meldungen. Ich lasse mich lieber berieseln von sogenannter Nachkriegsmusik, eigentlich beschwingt und aufbauend, tatsächlich aber kryptisch melancholisch und verwunderlich. So ignoriert man die Welt.

Eine Erinnerung

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Eine Erinnerung

Wendepunkt?

Zwei Herzen in der Brust. Ein gefälliger Klassiker. Diesmal anders, diesmal der meine Konflikt zwischen zweier Welten, die nicht kompatibel sind. Das eine Herz will Exzess, Rausch; es will Kunst und Künstlertum, Leserschaft und Armut; Bescheidenheit und Feingeist. Das andere will abgrenzen, eingrenzen; verfälschen und mit materiellem Wohlstand prunken; es will sich eingliedern. – Ich bin aufm besten Wege, anständig und doch verdorben, bestens situiert und doch verloren zu werden. Und dabei ist es mir unbehaglich.

Ironisches Augenzwinkern

Alltagskommunikation. Falls jemand die Ironie einer Aussage hervorhebt, indem er mitm linken oder rechten Auge zwinkert, so ist mir auch diese Geste ironisch. Folglich ist mir die ursprüngliche Antwort ernster als vielleicht beabsichtigt. Das Problem löst man, indem man ebenfalls grinst und so tut als wäre man amüsiert.

Grünseparatisten als «changemakers»?

Üblicherweise sorgt man sich weder ums eigene noch ums Wohl anderer. Nun aber meine ich mich erzürnt. Grund ist die hässliche Grünpartei. Diese rühmt sich tatsächlich als Hobbyverein schrulliger «changemakers». Wandel? Habe ich etwas verschlafen?

Tod eines Philosophen

Es ist geradezu sinnbildlich, dass ich als Philosoph endgültig gestorben bin. Nun bin ich umgeben von Betriebserträgen, Abschreibungen, Finanzergebnissen, von Ertragssteuern, Anlagevermögen und Umlaufvermögen, von Passiven und Aktiven. Es ist unumstösslich: die Zeit hat mich überrannt. Immerhin: ich kann jetzt Samt tragen.

Ausgeraucht

Nun, da in wenigen Tagen das totale Rauchverbot Ungesundheit kriminalisiert, meine ich mich einmal mehr auf verlorenem Posten harrend. So gesehen, endet eine Epoche. Mit Obama, dem neuen Führer, der, obgleich «noch» rauchend, beginnt eine gänzlich totalitäre: wir erfinden einen «neuen Menschen», dessen Bekenntnis zu Fitness, Gesundheit und Umweltschutz unverrückbar ist. Es ist der ideale Zeitpunkt, um der Tragödie der Menschheit sich zu vergewissern.

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