In Deutschland frohlockt quasi ein jedes schnöd-urbanes Stadtmagazin anlässlich der «Krise». Und auch im Smalltalk ist es ein üblicher Gag, dass man die «Krise» referenziert. Nun, da haben wir Schweizer es offensichtlich besser. Bei uns ist die «Krise» nämlich kein grosses Thema. Recht so. Denn «besinnliche» Sätze wie: «jetzt müssen wir unsere Rolle im System überdenken» ekeln. Überdenken? Wer denkt überhaupt noch? Und das System? Die moderne Welt ist ja bekanntlich Strafe genug.
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Kommentare
- bea.hochmut: ein wunder? die schlussfolgerung folgt.
- rk: …Aufpassen! Bei dieser Form der Offenen Beziehung: Das Ganze...
- bd: Einverstanden. ;)
- philopanterin: ferien sind nicht nur was für spiesser sondern vielmehr auch...
- rk: Beliebigkeits-Bana nen? Vielleicht auch Business as usual.
- bd: Manchmal, ja.
- lilian: er tanzt auch.
- bd: Keine Ahnung, bin wohl Masochist.
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Die «Krise» in Deutschland
Dezember 2, 2008 | Kategorien: Seelenschau
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Schlussendlich sind es ja nur ein paar Kartenhäuser, die im Begriff sind zusammenzufallen.
Oder let’s say “Karten Immobilien” ….klingt etwas gestopfter….
Es bleibt uns nicht erspart, uns mit Wesentlichem zu befassen, zumindest mit Wesentlicherem. Ob in dunklen Farben, wie du es handzuhaben pflegst, affektiert gockelhaft sogar, oder in hellen Tönen und in grundsätzlich heitererer Grundstimmung….das ist doch zweitrangig.