Den zureichzentrischen Blick auf das Kulturgeschehen verüble ich den Kulturblogger, die sich als Hochkultur-Adepten stilisieren (wollen), nicht. Trotzdem krieche ich nicht den Theater-Snobs nach, welche zudem noch erheblicher subventioniert werden. Belustigt mich doch das Volksschauspieltheater der Strasse umso bedeutender, als dass ich mich für steril Inszeniertes begeistern liesse. Demnach lockt mich einzig und alleine den Beifüller “amateur”, ohne von der falschen Zielgruppe ungewollter Beifall zu bergen.
Letztlich zwecks Eigenmehrwert rate ich den Kulturbloggen, sie sollen sich doch bitte an Kulturdiskursen mit eigenen Standpunkten beteiligen, anstatt Nachrichten abtippen, die wir, ein informiertes Publikum, soundso erfahren.